Kurz gesagt: Gebrauchte Büromöbel haben dann einen echten Restwert, wenn sie von einem bekannten Hersteller stammen, funktional einwandfrei sind und in größerer, einheitlicher Stückzahl vorliegen. Den Ausschlag geben außerdem Demontage- und Transportaufwand: Je einfacher Abholung und Wiedervermarktung, desto besser das Angebot. Eine pauschale Preisliste gibt es nicht – eine seriöse Bewertung erfolgt immer anhand von Fotos, Inventarliste oder Besichtigung.
Die 7 Faktoren, die den Restwert bestimmen
- Hersteller und Modell: Möbel von Marken wie Steelcase, Vitra, Sedus, Herman Miller, Interstuhl, König + Neurath oder Bene sind am Gebrauchtmarkt gefragt. No-Name-Möbel lassen sich meist nur schwer weiterverkaufen.
- Funktion: Bei Bürodrehstühlen zählen Mechanik, Gasfeder, Rollen und Armlehnen, bei elektrischen Schreibtischen Motor und Steuerung. Defekte Technik senkt den Wert deutlich.
- Optischer Zustand: Kratzer, Flecken oder Verfärbungen sind kein Ausschlusskriterium, wirken sich aber auf die Qualitätsstufe aus. Polster lassen sich oft professionell reinigen.
- Stückzahl und Einheitlichkeit: 40 gleiche Stühle sind attraktiver als 40 verschiedene. Unternehmen kaufen gern einheitlich nach.
- Art der Möbel: Ergonomische Drehstühle, höhenverstellbare Tische, Akustikelemente und Meetingboxen sind gesucht; einfache Regale oder Einbaumöbel kaum.
- Aufwand für Demontage und Abholung: Etage, Aufzug, Zugang und Zeitfenster beeinflussen die Kosten der Abholung – und damit, was am Ende für Sie übrig bleibt.
- Zeitdruck: Wer früh plant, hat mehr Spielraum. Muss eine Fläche in wenigen Tagen leer sein, steht die schnelle Räumung im Vordergrund.
Verkaufen, verwerten oder entsorgen?
Nicht jedes Möbelstück lässt sich verkaufen. In der Praxis ist eine Mischkalkulation üblich: Gut vermarktbare Möbel werden angekauft, der Erlös wird mit dem Aufwand für die Räumung verrechnet, und nur was wirklich nicht mehr nutzbar ist, wird fachgerecht entsorgt. So sinken die Gesamtkosten einer Büroauflösung oft deutlich gegenüber einer reinen Entsorgung.
So läuft der Ankauf bei Circular Interiors ab
- Fotos oder Inventarliste senden – über unser Anfrageformular: Hersteller, Modell, Stückzahl, Zustand, Standort.
- Ersteinschätzung – wir prüfen, was sich vermarkten lässt, und melden uns mit einer Einschätzung.
- Besichtigung bei größeren Beständen – vor Ort klären wir Zugang, Demontage und Termin.
- Angebot und Abholung – Demontage, Transport und auf Wunsch die Räumung der restlichen Fläche aus einer Hand.
- Aufbereitung und Wiederverkauf – die Möbel werden gereinigt, geprüft und in unserem Shop weiterverkauft.
Mehr zum Ablauf finden Sie auf unserer Seite Büromöbel-Ankauf.
Typische Fehler, die den Erlös schmälern
- Möbel vor der Bewertung selbst zerlegen oder unsachgemäß lagern
- zu spät anfragen, wenn der Räumungstermin schon feststeht
- Bestände ohne Hersteller- und Modellangaben anbieten
- Ankauf und Räumung getrennt vergeben – das verursacht doppelte Anfahrten
Sie ziehen um?
Wenn der Verkauf mit einem Umzug zusammenfällt, stimmen wir Abholung und Umzug mit unserer Schwestermarke Büroumzug & Firmenumzug ab. Für die Zeit bis zum Einzug gibt es Mietmöbel bei rentoffice24.
Häufige Fragen
Kaufen Sie auch einzelne Möbelstücke an?
Ja, wenn es sich um gefragte Markenmodelle handelt. Wirtschaftlich sinnvoll ist der Ankauf vor allem bei größeren Stückzahlen.
Was passiert mit Möbeln, die nicht verkäuflich sind?
Wir prüfen zuerst Aufbereitung und Wiederverwendung. Was nicht mehr nutzbar ist, wird fachgerecht entsorgt.
In welchem Gebiet kaufen Sie an?
Deutschlandweit. Unsere Standorte sind Stuttgart und Philippsburg bei Karlsruhe.
Kaufen Sie auch Hotelmöbel?
Ja. Bei Hotelräumungen und Renovierungen übernehmen wir Ankauf und Aufbereitung, die Logistik organisiert unsere Schwestermarke Hotel-Logistik.